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Soziales Engagement

“Soziales Lernen in der Schule und im Umgang mit Menschen in anderen oder besonderen Lebenssituationen”


“GO FOR SUSTAINABLE SOCIAL RESPONSIBILITY!”


Das Projekt „Soziales Lernen in der Schule und im Umgang mit Menschen in anderen oder besonderen Lebenssituationen“ unter dem Motto Go for sustainable social responsibility!wird schon seit einigen Jahren an der BHAK/BHAS Oberpullendorf durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgänge sowie der 3. Handelsschule verbringen im Zuge dieses Projekts drei Tage in einer sozialen Einrichtung.


Die Projektziele lauten:

· Sensibilisierung für soziale Themen und Probleme

· konkreter Zugang zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen/speziellen Lebenssituationen

· Impulse für die eigene Berufsentscheidung

· Erlebbarkeit von Solidarität und Nächstenliebe als zentrale Aufgabe christlicher Kirchen und Religionen bzw. als ethische Motivation


Die Schülerinnen und Schüler bekommen im Oktober des jeweiligen Schuljahres erste Informationen zur Durchführung des Projekts und werden gebeten, bis Mitte November bekanntzugeben, in welcher sozialen Einrichtung sie mithelfen werden. Die Aktionstage selbst finden an drei Tagen im Februar statt. Im Anschluss daran reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen mit den Projektleiterinnen und -leitern (ausgewählte Lehrerinnen und Lehrer der Schule) gemeinsam in der Schule. Zusätzlich verfasst jeder Schüler/jede Schülerin einen schriftlichen Reflexionsbericht.


Die sozialen Einrichtungen, in denen unserer Schülerinnen und Schüler fleißig mithelfen, reichen von SOS-Kinderdörfern über Pflegezentren bis hin zu Tierheimen und sind übers ganze Burgenland verteilt.


Hier ein kleiner Überblick über die sozialen Einrichtungen in diesem Schuljahr (2019/20):

Betreutes Wohnen, Oberpullendorf


Pflegekompetenzzentrum, Weppersdorf

Caritas Hauskrankenpflege, Deutschkreutz

Pflegezentrum, Raiding

Caritas Laden Carla, Eisenstadt

Phönixhof Betreuung Jugendlicher, Forchtenstein

Frauenberatungsstelle, Oberpullendorf

Pro Mente, Lackenbach

Haus Klara Flüchtlingsbetreuung, Forchtenstein

Rettet das Kind, Tagesheim, Oberpullendorf

Haus Lisa Behindertenheim, Deutschkreutz

Rotes Kreuz Bezirksstelle, Oberpullendorf

Haus Sarah Flüchtlingsbetreuung Caritas, Neudörfl

Sene Cura Sozialzentrum, Nikitsch

Haust St. Stephan, Oberpullendorf

Seniorenpension, Draßmarkt

Kindergärten im Bezirk (mit Babyfit-Kurs)

SOS Kinderdorf, Pinkafeld und Pöttsching

Pannonische Tafel, Oberpullendorf und Eisenstadt

Sterntalerhof Kinderhospiz, Loipersdorf-Kitzladen

Pflegeheim, Oberpullendorf

Tierheim Sonnenhof, Eisenstadt

Pflegekompetenzzentrum, Lackenbach

Weltladen, Eisenstadt


Die Schülerinnen und Schüler unterstützen nach ihren Möglichkeiten Projekte, Organisationen oder bedürftige Personen durch ihren freiwilligen Einsatz. Ein Projekttag dauert in Anlehnung an einen Arbeitstag acht Stunden. Da dieser Zeiteinsatz nicht in jeder Einrichtung möglich ist, wird eine Mindestzeit von sechs Unterrichtseinheiten pro Aktionstag vorgesehen. Nachzuweisen ist die Einsatzzeit mit der Teilnahmebestätigung.


In den Reflexionsberichten sowie in der Reflexion in der Gruppe kommt jedes Jahr deutlich hervor, dass ein Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Freude am Projekt hatten und erneut teilnehmen würden. Vor allem der Einblick in die speziellen Lebenssituationen der Menschen in den verschiedenen Einrichtungen ist für viele Schülerinnen und Schüler komplett neues Terrain. Es ist genau diese Erlebbarkeit von Solidarität und Sensibilisierung für soziale Themen, die dieses Projekt derart wertvoll machen. Für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren die Erfahrungen derart prägend, dass sie nach dem Schulabschluss einen Beruf im Sozialbereich ergriffen haben.


Nach der Teilnahme am Sozialprojekt und den persönlichen Erfahrungen in den diversen sozialen Einrichtungen blicken die Schülerinnen und Schüler von nun an mit einem anderen Auge auf spezielle Einrichtungen und Lebenssituationen. In diesem Sinne ein Impuls zum Abschluss: „Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.“ (Indianer aus Nordamerika)