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HAK/HAS Oberpullendorf vergibt den „Best Friend“-Award

Für viele von uns waren die Monate des Lockdowns schwierig und belastend. Ganz besonders auch für Kinder und Jugendliche, die plötzlich und unvorbereitet aus ihrem Schul-Rhythmus geworfen wurden und für die es über Wochen und Monate Schule nur noch vor dem Computer-Bildschirm gab.


Distance-Learning als Herausforderung

Arbeitsaufträge von allen Seiten, den Überblick behalten, mit technischen Problemen kämpfen, sich selbstständig organisieren müssen - das waren die schulischen Herausforderungen. Plötzlich seine Freunde nicht mehr treffen können, von geliebten Aktivitäten wie Fußball oder Musikverein abgeschnitten sein und stattdessen in einem Alter allein zu Hause zu sitzen, wo man normalerweise andere Jugendliche braucht und vielleicht den ersten Partner kennenlernt, waren die privaten.


Gute Freunde vor den Vorhang

Das Peer-Mediations-Team der HAK und HAS Oberpullendorf hat darum nach diesem schwierigen Schuljahr den „Best Friend“-Award ausgeschrieben und einen Wettbewerb organisiert, der die Freunde und Mitschüler vor den Vorhang holen sollte, die für die Schüler*innen der Schule in diesen schwierigen Monaten besonders wichtig waren. Dabei konnten die Schüler*innen einen freien Text zu ihrem „Best Friend“ einreichen. Viele machten mit und am Ende gab es fast von jedem vierten Schüler/jeder vierten Schülerin der HAK und HAS einen Beitrag.


Ein Gewinn für alle

Eine Jury aus Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern hatte dann die schwierige Aufgabe, aus diesen vielen, wirklich berührenden Einreichungen die „Best Friends“ des Schuljahrs 20/21 auszuwählen. Anna Kubin aus der 3BK konnte schließlich am letzten Schultag gemeinsam mit ihrer besten Freundin Karina Ort den „Best Friend Award“ entgegennehmen. Aber auch alle anderen Schüler*innen haben bei der Aktion gewonnen – weil sie sich Gedanken gemacht haben über den Wert ihrer Freundschaften und ihrem persönlichen „Best Friend“ einmal ganz bewusst „Danke“ gesagt haben. Direktorin Sonja Hasler: „Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben sich in der Zeit des Distance Learning sehr um die Schüler*innen bemüht. Ganz besonders wichtig in dieser schwierigen Zeit waren aber auch gute Freunde und der Kontakt und Zusammenhalt innerhalb der Klasse, auch wenn jeder allein zu Hause war. Diese Freundschaften wollten wir mit dem „Best Friend Award“ bewusst machen und vor den Vorhang holen!“.