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Lehrausgang: Bezirksgericht Oberpullendorf / Strafverhandlung


Am 22.03.2017 besuchten die Schülerinnen/Schüler das Bezirksgericht. Dort angekommen wurden nur die Jungs kontrolliert. Die Jungs mussten durch den Metalldetektor gehen. Alle Gegenstände aus Metall mussten in eine blaue Box abgelegt werden. Die Mädchen durften ohne Kontrolle weitergehen. Nachdem die Kontrolle beendet war, gingen wir in den ersten Stock und wurden vom Lehrer in den Gerichtssaal gebracht. Im Gerichtssaal nahmen wir Platz und warteten. In der Zwischenzeit erklärte uns der Professor wer wo sitzt. Ganz vorne saß der Richter und neben ihm eine Schriftführerin. In der Mitte saß der Angeklagte und rechts sein Verteidiger. Es war eine Bezirksanwältin und ein Privatbeteiligtenvertreter anwesend. Zuerst wurde der Angeklagte vernommen. Es ging um einen Arbeitsunfall der sich zwischen Unterloisdorf und Mannersdorf ereignete. Ein 28 Jähriger hat dabei einen 20 Jährigen fahrlässig getötet. Der 20 Jährige wurde vom Bagger erfasst und dabei ist er tödlich verunglückt. Während der ganzen Anhörung wurde das Thema bis aufs kleinste Detail besprochen. Dabei ging es auch darum von welcher Seite er vom Bagger überrollt wurde. Eine Zeit lang wurde darüber diskutiert, mit welchem Hinterrad das Opfer überrollt wurde. Dies führte dazu, dass der Zeuge seine Sichtweise skizzieren musste. Um sicherzugehen, dass das Opfer nicht gestürzt ist, hat der Verteidiger eine Ergänzung der Sachverständigen-Gutachten beantragt. Nachdem die Verhandlung beendet war (Vertagung), konnten wir den Richter noch Fragen stellen. Es war sehr spannend den Ablauf der Verhandlung mitzuerleben. Am meisten hat uns der Richter beindruckt.